Gelber Brief vom Amtsgericht Erding, erhalten  am Freitag, den 20.10.2017

Inhalt:

Das Verfahren wegen Anordnung einer Betreuung wird eingestellt!

Eine Betreuung wird nicht angeordnet.


Nachdem sich der Urheber des Entmündigungsantrages am 13. Juli 2017 geoutet hat, bekam er insgesamt vier Angebote von mir, um die Situation zu befrieden!

Nur durch aufeinander zugehen, kann verworrenes, entwirrt werden!

Der Urheber wollte aber nicht und von daher muss er jetzt mit dieser Konsequenz leben!


Anregung zur Entmündigung!


Folgendes Schreiben (Auszug) vom Landratsamt Erding kam, als ich in der Steiermark war.

Daheim im Mariazellerland.

Da ich aber in Bayern noch (m)eine kleine Firma habe, bin ich dort ebenfalls gemeldet.

Gesundheitsbedingt ruht sie zwar zur Zeit aber es gibt doch hin und wieder was zu tun....

Dank elektronischer Post, ist man heutzutags fast überall erreichbar!

Die anonyme Anregung (anonym für den Betroffenen, nicht für die Bediensteten des sozialen Dienstes oder des Gerichtes) kann jeder für jeden an Amtsgerichten in Bayern stellen.



Wichtig zu wissen ist die Tatsache, dass seit annähernd vier Jahren das Schadenersatzverfahren  bezüglich meiner  gebrochenen Hüfte  in die Länge gezogen wird.

Im Dezember 2016 ist mir der Kragen geplatzt und ich habe den Verantwortlichen des Prothesenherstellers eine Handelsrechnung geschickt, in der ich meine Ausfallkosten und anteiliges Schmerzensgeld bezifferte.

 

Obwohl dieser Vorgang nichts mit der Sache welche am Landgericht verhandelt wurde zu tun hatte,  hat "mein" Anwalt sein Mandat niedergelegt.

 

Zeitnah wurde eine anonyme Anregung auf Betreuung gestellt.

 

Beim wahrgenommenen Termin in der Sozialbehörde im Landratsamt Erding, am 9.Mai 2017, wurde der Urheber ruchbar!

Nach Aussage der Mitarbeiterin am Landratsamt, wäre der Anreger sehr um mich besorgt, da ich mich mit unrealistischen Forderungen an den Implantatshersteller in große Schwierigkeiten bringen könnte!

Und es würde dies nur zu meinem Schutz geschehen, da ich  mit meinen weltfremden Anschauungen und Forderungen gewiss nirgendwo Verständniss erwarten könnte.

Sie hat u.a. aus  Dokumenten zitiert, welche ich an die Hüfthersteller geschrieben habe. Von daher lag für mich die Vermutung nahe, dass der Urheber dieser Betreuung wohl einer der Anwälte sein könnte!

Auf meine direkte Frage hat die Mitarbeiterin nicht geantwortet, jedoch weiterzitiert!

Sie hat meine Frage weder verneint noch bejaht!

Dokumente welche auf dem Tisch lagen, gaben mir jedoch Zeugnis darüber, wer der Urheber der Aktion ist.

 

Mir wurde schlagartig bewußt, dass das Ansinnen der Urheber meine Entmündigung war!

Ich habe selbst 18 Jahre einen Behinderten betreut. Mir ist durchaus bewußt welche Spielchen Behördlicherseits mit den Betroffenen gemacht werden.

 

Von daher war ich über die sich anbahnende Entwicklung sehr beunruihgt.

 

Kollege Zufall brachte Klärung

 

und mir wurde leichter ums Herz. So leicht konnte mir die Rechts- und Geschäftsfähigkeit also doch nicht entzogen werden!

 

Aus welchem Grund auch immer, behielt mein ehemaliger Anwalt am Landgericht Ulm das Mandat weiterhin und  ich bekam in unregelmäßigen Abständen Post von Ihm, welche z.T. beantwortet werden musste.

 

In solch einem Zusammenhange habe ich am 31. Mai diesen Jahres  folgendes an Ihn geschrieben:

 

ps. Bitte nehmen Sie den Antrag wegen der Rechtsbetreuung, welcher lt. Aussage der Mitarbeiterin vom LRA Erding von Ihnen kam zurück, sofern noch nicht geschehen.
Da dieser Antrag der Person und nicht dem Menschen gilt, haben Sie einen Formfehler begangen, welcher das Verfahren soundso in die Sackgasse führen würde.

 

So er die Antwort liest, so war ich mir sicher, nimmt er die Anregung zurück so diese von Ihm kam!

Dachte ich zumindest.....


Am vierten Juli 2017  hat es sich gezeigt, der Anwalt hat es entweder nicht gelesen, war nicht der Urheber oder hat es nicht verstanden, was ich Ihm in dieser Botschaft mitteilen wollte!

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit einem Beschluss gerechnet, denn immerhin war der Gesprächstermin beim Landratsamt Erding,  bereits Anfang  Mai 2017 und die zuständige Mitarbeiterin,  meinte damals im Gesprächsverlauf, dass auf dem Antrag der Vermerk „eilt“, doppelt unterstrichen sei!

 

Warum der Richter sich über alle guten Regeln, die in solch einem Fall zu beachten sind, hinwegsetzte, bleibt wohl dessen Geheimniss!

Der gröbste Fehler war wohl dies: Missachtung von §7 EBGB "Die Rechtsfähigkeit und die Geschäftsfähigkeit einer Person unterliegen dem Recht des Staates, dem die Person angehört"!

Das er sich vor Ausstellung des Beschlusses nicht nach weiteren Kriterien wie über das Vorhandensein eiiner Patientenverfügung oder eines Attestes erkundigt hat, fällt nach dem Lapsus mit dem "übersehenen Gesetz" nicht mehr weiter ins Gewicht!

Allerdings wirft es ein unschönes Bild auf die Justiz und wie willkürlich sie mit "Untergebenen" um zu gehen pflegen!



Ob der/die Urheber es selbst abschätzen können, dass hier eine besonders schwere Form, einer Persönlichkeitsverletzung  begangen wurde?

 

Fraglich, denn manche Zeitgenossen sitzen auf einem besonders hohem Ross!

 

Vor kurzem wurde Altkanzler Kohl eine entsprechende Entschädigung zugesprochen. Seine Persönlichkeitsverletzung war im Gegensatz zu den mir zugedachten Represalien und Verminderung der Lebensqualität, eher als human anzusehen!

 

Eigentlich war bei mir keine Persönlichkeitsverletzung geplant, sondern auf besonders perfide Art und Weise, die "WEGNAHME DER PERSÖNLICHKEIT"!

 

Das eigenartige dabei ist die Tatsache, dass auch der Richter am Amtsgericht Erding  bei der Erstellung des Beschlusses,  geltendes Recht missachtet hat! 

Beide, der/die Urheber und der Richter haben das Einführungsgesetz im BGB nicht beachtet!

 

Welchen Wert der Mensch vor Behörden hat, zeigt sich im Vermerk Rechtshelfsbelehrung: "Der Beschluss ist mit Rechtsmitteln nicht anfechtbar"!



Donnerstag den 13.07.2017, kam Post

per Mail vom Anwalt!

 

Sehr geehrter Herr Doppelhofer,

 

ich werde mich nicht auf Ihre rechtlich abwegigen Ausführungen einlassen. Offensichtlich brauchen Sie Hilfe. Da Sie Vertreter der Gegenseite persönlich mit der Vollstreckung unrealistischer Forderungen etc. drohten, könnten sich diese mit einer negativen Feststellungsklage dagegen wehren. Ein solches Vorgehen würde Sie finanziell in große Schwierigkeiten bringen. Meine Anregung einer rechtlichen Betreuung dient nur Ihrem eigenen Schutz.

 

Meine 90% Ahnung sind hiermit zu 100% Gewissheit geworden!

 

Mit freundlichen Grüßen....


Zitat aus obiger Mail.....:

 

"Da Sie Vertreter der Gegenseite persönlich mit der Vollstreckung unrealistischer Forderungen etc. drohten, könnten sich diese mit einer negativen Feststellungsklage dagegen wehren."

 

Bei einem jährlichen Umsatzverlust von annähernd 180.000 Euro (im Monat  15.000,00), welcher alleine durch den nicht mehr bedienbaren Liefervertag in die Schweiz auflief, ist mir über die Jahre ein großer Verlust entstanden.

Als Rutengeher muss ich mich auf einen festen Tritt verlassen können, und dies war lange Zeit nicht gegeben. Auch von daher waren weitere Verluste nicht vermeidbar.

Ein zusätzliches Manko ergab sich durch das wegbrechen von Altkunden durch die Langwierigkeit  im Heilungsprozess.

Da dadurch längeres Stehen nicht mehr möglich war (ist), kann ich auf Messen oder Ausstellungen keine neue Kunden mehr gewinnen. 

Wenn dann von unrealistischen Erwartungen geschrieben wird, kann man sich über die  Realitätsferne, lebensfremde Einschätzung  der Situation nur noch wundern!

Die Einschätzung des nun bekannten Urhebers, dass ich Hilfe bräuchte ist von Arroganz und Borniertheit getragen!

Anstatt sich seiner zu besinnen, legt er noch nach. Dabei wurde durch das jüngste Urteil ein Leitspruch kreiert, in dem der Anspruch auf Geldentschädigung neu definiert wurde.

"Der Anspruch auf Geldentschädigung wird bei besonders schwerwiegenden Persönlichkeitsrechtsverletzungen gewährt, um eine nicht in Geld messbare Beeinträchtigung auszugleichen und eine Genugtuung des Opfers zu erreichen" (Quelle)